Der 13. Auftritt der Kraichgauer Heimatfreunde, der wieder Spuren hinterlässt

Es war die 13. Teilnahme der Heimatfreunde aus Eschelbronn, Neidenstein und Epfenbach, am Mannheimer Mai-Mark, aber von einem Unglück wurde man trotz der vermeintlichen Unglückszahl verschont.

Seit 2012 gehören wir zum Stammpersonal in Halle 35, der „Halle der Metropolregion“, lediglich unterbrochen in den Corona-Jahren 2020 und 2021. Früher, zu Lebzeiten von Fritz Barth, waren auch die Meckesheimer Heimatfreunde noch mit dabei

Um 6 Uhr ging es los, mit dem Gemeindebus und einem vollbeladenen Hänger, der uns freundlicherweise von der Schreinerei Frank Nowottny aus Neidenstein zur Verfügung gestellt wurde.

Um 9 Uhr öffneten die Ausstellungshallen, aber der Besucheransturm war nicht so gross, wie noch in den vergangenen Jahreni. Erst am Nachjmittag füllten sich die Hallen etwas mehr.

Auf unserem Stand hatten Harald Schaaf und Peter Gimber aus Neidenstein ihre Sensen, Sicheln und Rechen ausgepackt, dengelten, was das Zeug hielt und spitzten die Zähne der Holzrechen

Daneben war der Eschelbronner Drechsel-König Bernd Pfister ebenso ein Blickfang. Jahr für Jahr begeistert er die Besucher, wenn an seiner Drechselbank die Späne fliegen und am Ende aus einem unscheinbaren Stück Holz ein richtiges Kunstwerk wird.

Grosse Anziehungskraft übten die Epfenbacher Heimatfreunde Brigitte Treibel und Bettina Ernst-Zimmermann aus, die demonstrierten, wie eine frische und gute Butter hergestellt wird.

Als „Versucherle“ wurden kleine Brotstücke mit der Butter auf einem Brett serviert und die Nachfrage war so gross, dass ein weiterer Brotlaib am Nachmittag nachgekauft werden musste.

Zur Kundenansprache waren am Stand Rainer Heilmann, Ralf Lehmann, Roland Wolf und Manfred Schmitt eingeteilt und letzterer läuft dabei immer wieder zur Höchstform auf, wenn er bei den vorbeischlendernden Besuchern mit seinen Prospekten für einen Besuch der Kraichgau-Museen wirbt.

Am späteren Nachmittag ließ es sich auch Bürgermeister Mtthäus Bürkle nicht nehmen, den Museumsaktivisten seine Ehre zu geben und um sie zu motivieren, auch noch die letzten Stunden eines anstrengenden Tages durchzuhalten.


Auch Bürgermeister Matthäus Bürkle sah am Nachmittag nach dem Rechten
und freute sich über die gelungenen Präsentation der 3 Kraichgau-Gemeinden

Er ging dann auch mit hinüber ins „Gläserne Studio“ von SWR 4 und hörte zu, was Rainer Heilmann und Harald Schaaf am Mikrophon von SWR-Redakteur Willi Glück alles zu erzählen hatten.

Da wir mit dem Pfälzer Winzer Markus Hinterbichler aus Bobenheim am Berg wieder einen hervorragenden Nachbarn an unserem Ausstellungsstand hatten, vergingen die Stunden mit ein paar Gläschen Wein zwischendurch wie im Flug.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern aus der Region für ihr Interesse an unserem Aktionsstand und freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr.